Die 10 besten Kinderfilme

Gerade in der heutigen Zeit werden Kinder schnell mit Film und Fernsehen vertraut, gehen häufig ins Kino oder sehen DVD mit Freunden. Deswegen ist es besonders wichtig, auf geeignete Filme für Kinder zu achten.
Zu den größten Klassikern unter den Kinderfilmen zählt Disney´s “Der König der Löwen“, ein anrührender Film über Freundschaft, Feindschaft und das richtige Leben miteinander, der Millionen Kinozuschauer der verschiedensten Altersklassen zu Tränen rührte.

Als weiterer Meilenstein der Filmgeschichte gilt Wolfgang Petersens Verfilmung von Michael Endes Jugendbuch “Die unendliche Geschichte“, ein Film über die Macht der Fantasie, der gerade jungen Zuschauern zeigt, wie groß die Macht der Träume ist und dass es nur Mut braucht, diese in die Tat umzusetzen.
Wer einen Leinwandstreifen über Freundschaft unter widrigen Umständen sehen möchte, um seinem Kind Akzeptanz und Toleranz näherzubringen, sollte keinesfalls “Ronja Räubertochter” verpassen, die Verfilmung von Astrid Lindgrens gleichnamigem Jugendbuch.
Der japanische Regisseur Hayao Myazaki schafft hauptsächlich animierte Zeichentrickfilme für Kinder und Jugendliche, die von überbordender Fantasie, Ideenvielfalt und kreativem Reichtum zeugen. Der kindgerechteste unter seinen Werken, die oftmals aktuelle Problematiken tangieren, ist wohl “Mein Nachbar Totoro“, ein Streifen über ein liebenswertes knuddeliges Zauberwesen, das sich in jedes Kinderherz kuscheln wird.
Disneys Klassiker der Zeichentrickgeschichte sind alle uneingeschränkt zu empfehlen, wer jedoch auf der Suche nach einer Prise Selbstironie bei dieser Märchenfabrik ist, sollte sich mit seinen Kindern “Verwünscht” ansehen, einen Film mit echten Schauspielern, die das Regelwerk Disneys mit mehr als einem liebevollen Augenzwinkern auf die Schippe nehmen und sich dennoch nie ganz daraus lösen können – auch hier lässt das Happy End nicht auf sich warten.
Einen Kinderfilm der ganz anderen Art schuf man mit der Verfilmung von Neil Gaimans “Coraline“, einer Geschichte, die von einem Mädchen in einem seltsam abgeschiedenen Haus erzählt, dessen Eltern plötzlich durch knopfäugige Puppen ersetzt werden. Aufgrund der gruseligen Story eher für ältere Kinder geeignet, aber dennoch aufgrund der traumhaften Bildsequenzen, der raffinierten technischen Effekte und der hintergründigen Botschaft empfehlenswert für einen Filmnachmittag.
Hook” knüpft thematisch an die Welt des Kinderbuches “Peter Pan” an, ein gealterter Pan in der realen Welt, meisterhaft verkörpert von Robin Williams, wird aus seinem geschäftlichen Trott heraus von Hook ins Nimmerland gelockt, um seine entführten Kinder zurückzuholen. Ein Film über das Kind in uns, das wir nie sterben lassen sollten.
Nachdem bereits Mary Poppins ein durchschlagender Erfolg war, wurde das britische Kindermädchenklischee auch in “Eine zauberhafte Nanny” erfolgreich eingesetzt, um Kindern lustige Unterhaltung mit Mehrwert aufgrund der familiären Hintergrundstory zu bieten.
Das letzte Einhorn” erzählt die Geschichte des letzten überlebenden Einhorns, das sich zusammen mit seinen Freunden auf die Suche nach seinen verschollenen Freunden gibt und gefährliche Abenteuer zu bestehen hat. Ein ebenso tragischer wie wunderschöner Film, der jedes Herz berührt.
Bedtime Stories” ist ebenfalls ein geeigneter Streifen für einen Filmnachmittag mit Kindern und ist ebenso spannend wie fantasievoll gestaltet.

Die drei teuersten Filme

Obwohl die Produktionskosten eines Filmes keinesfalls etwas über dessen Qualität aussagen müssen, stehen bei Bekanntwerden dennoch stets im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Denn eines ist klar: Auch wenn Spannung und Atmosphäre vor allem eine Frage der Handlung sind, stehen hohe Kosten zumindest für einen großen technischen Aufwand. Heißt im Klartext: für grandiose Spezialeffekte. Ein Blick auf die derzeit drei teuersten Filme ist deswegen umso interessanter.

And the winner is: Fluch der Karibik 3 – Am Ende der Welt
Der dritte Teil der Piratensaga um Captain Jack Sparrow und seine Freunde verschlang stolze 300 Millionen US-Dollar – kein anderer Film war oder ist teurer. Eine besondere Brisanz bekommt das Thema, wenn die Gerüchte bedacht werden, dass die wahren Kosten noch ein gutes Stück höher waren, nämlich insgesamt bei 350 Millionen US-Dollar. Eine wahrhaft ansehnliche Summe, die sich zugegebenermaßen visuell niederschlägt: Stürme auf dem Meer, Seeschlachten und plastische Unterwasserwelten, in denen sich aufwändig gestaltete Kreaturen wie Davy Jones tummeln, tragen maßgeblich zum Mehrwert des Films bei. Das Einspielergebnis bestätigt diese These: Mit etwa 960 Millionen US-Dollar, also beinahe einer Milliarde Dollar, ist Fluch der Karibik 3 nicht nur der teuerste Film aller Zeiten, sondern auch einer der erfolgreichsten.

Die Silbermedaille: Rapunzel – Neu verföhnt
So lustig der Titel des Disney-Films von 2010 klingen soll, so tragisch klingt die Aneinanderreihung der Fakten im Zusammenhang mit dem Film. Zunächst einmal: Mit 260 Millionen US-Dollar ist Rapunzel der zweitteuerste Film aller Zeiten. Dass der Comic allerdings weit davon entfernt war, schwarze Zahlen zu schreiben, setzt diese Zahl in ein ganz besonderes Licht, zeigt sich dadurch doch einmal mehr, dass Zuschauergunst nicht um jeden Preis gekauft werden kann.

Last, but not least: die Spinne zum dritten
Spider-Man 3 war mit 258 Millionen US-Dollar nur unwesentlich billiger als Rapunzel – dafür jedoch umso erfolgreicher. Auf das Einspielergebnis von beinahe 900 Millionen Dollar können Tobey Maguire, Kirsten Dunst und natürlich Regisseur Sam Raimi mehr als stolz sein, findet die Reihe mit dem besten Ergebnis doch einen würdigen Abschluss.

Alternativ dazu: dasselbe Thema aus einem anderen Blickwinkel
Die oben genannten Produktionskosten sind absolute Zahlen, weswegen natürlich stets sehr aktuelle Filme auf den Plätzen zu finden sein werden. Ebenfalls sehr interessant, da von viel größerer Beständigkeit, sind daher die teuersten Filme unter Berücksichtigung der Inflation. Hierbei ergibt sich nämlich eine ganz neue Top 3: Cleopatra von 1963, Titanic von 1997 und Waterworld von 1995 gelten inflationsbereinigt als die teuersten Werke aller Zeiten, auch wenn die Rentabilität dieser Filme – wieder einmal – höchst unterschiedlich war.

Die besten Komödien der letzten 10 Jahre

Gerade im Lauf der letzten Jahre bewegten sich Komödien, sofern sie nicht einen kindgerechten und niedlichen Zuschnitt hatten, vor allem im Bereich der sogenannten “Romantischen Komödie”. Dieses Genre richtete sich vornehmlich an Frauen und bediente Klischees, griff in die Slapstickkiste und ließ vor allem viel Raum für romantische Gefühle und das vorhersehbare Happy End.
Angenehm fiel aus dieser monotonen immer gleich verlaufenden Storyline Nicholas Tollers Komödie “Nie wieder Sex mit der Ex” heraus, für die How I Met Your Mother-Star Jason Segel das Drehbuch lieferte und die männliche Hauptrolle übernahm. Obwohl vordergründig das Konzept der herkömmlichen Romantischen Komödie übernommen wurde, wusste der Film durch überraschende Momente, Charme, Esprit und vor allem durch seine herausragenden Schauspieler zu überzeugen. Im Schlagabtausch mit den männlichen Darstellern agierten Kristen Bell und Mila Kunis souverän und zielsicher. Für die eigentlichen Lacheffekte sorgte aber neben Segel vor allem Russell Brand, der Ehegatte der Sängerin Katy Perry. Als lässiger Rockstar Aldous Snow verkörperte der großgewachsene Beau eigentlich eine Nebenrolle, stahl jedoch durch seinen ureigenen Witz und sein schauspielerisches Talent seinen Kollegen gekonnt die Show.
Brand spielte so überzeugend, dass er prompt seinen eigenen Film erhielt, die urkomische und schrille Komödie “Männertrip”, in der er wiederum den schrägen Musiker Aldous Snow spielte. Die Story um Snow und seine Band Infant Sorrow, die einem Musiklabel (an dessen Spitze selbstironisch P. Diddy Seitenhiebe auf sein reales Leben einflicht) zu Verkaufszahlen und sich selbst zu einem Comeback verhelfen sollen, ist ebenso spritzig wie unterhaltend und untermalt durch einen rockigen Soundtrack, der Infant Sorrow wohl im realen Leben in die Charts katapultiert hätte.
Nachdem Brands Kapital und Talent erkannt worden waren, bekam er auch in der schrägen Komödie “Arthur” eine Rolle als verwöhnter Millionärssohn auf den Leib geschneidert, der das Leben als Spiel betrachtet und neben einer attraktiven Stadtführerin einzig seiner Nanny (very british und charmant wie immer: Helen Mirren) warmherzige Gefühle entgegenbringt.
Auch der überaus erfolgreiche Film “Hangover”, der mittlerweile bereits eine Fortsetzung fand, überzeugte durch eine innovative Story und die Abwendung von Romantik und Monotonie. Ein Junggesellentrip, der aus den Fugen gerät und seine Teilnehmer im absoluten Chaos zurücklässt, lockte Millionen Zuschauer ins Publikum und ist jederzeit ein Garant für einen unterhaltsamen und witzigen Filmabend mit Freunden.
Dem deutschen Film fehlt die amerikanische Lässigkeit, dafür kann er auf Zwischentöne setzen und auch im Bereich der Komödie durchaus ernste Akzente setzen. Mit “13 Semester” gelang dem deutschen Film ein Überraschungserfolg und ein intelligentes Pendant zur beliebten amerikanischen College-Komödie. Die (Irr-)Wege eines jungen Studenten, der sich neben dem Studium als Vertreter im Schneeballsystem versucht und wegen wilder Parties und Herzensnöten in den Vorlesungen den Faden verliert, ist ebenso kluge wie witzige Unterhaltung für den Komödienliebhaber mit Anspruch.